Projektübersicht

Anlässlich des Festjahres „100 Jahre Kurbetrieb im Schlematal“ in 2018 plant die Gemeinde Bad Schlema die Aufstellung von sechs „ZeitFenstern“ im Kurpark. Die Schautafeln sollen dem Betrachter einen Eindruck vermitteln, wie das Gelände des stark aufgeschütteten Kurparks und das angrenzende Gebiet vor den Veränderungen, die der verheerende Bergbau nach dem Zweiten Weltkrieg in Radiumbad Oberschlema mit sich brachte, ausgesehen hat.

Kategorie: Kunst und Kultur
Stichworte: Kurpark, Bad Schlema, Radonheilbad, ZeitFenster
Finanzierungs­zeitraum: 08.09.2017 08:50 Uhr - 15.03.2018 08:00 Uhr
Realisierungs­zeitraum: März 2018
Worum geht es in diesem Projekt?

Die „ZeitFenster“ aus hochwertigem wetterbeständigem Material sollen das Jubiläumsjahr überdauern. Sie stellen eine Bereicherung des Ortsbildes dar, auf die auch später bei Führungen durch das Ortszentrum und im Kurpark zurückgegriffen werden kann. Geplant sind sechs Tafeln, die an markanten Stellen vor allem im Bereich des Kurparks aufgestellt werden sollen. Die Tafeln geben einen historischen Blick frei, der mit dem heutigen Blick nahezu deckungsgleich wirkt. Ein beeindruckender Früher-Heute-Vergleich an Ort und Stelle ist dadurch nacherlebbar.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

In Gedenken an das einst weltberühmte Radiumbad Oberschlema mit den stärksten radonhaltigen Wässern der Welt sollen sechs „ZeitFenster“ aufgestellt werden. Die Tafeln geben einen historischen Blick frei, der mit dem heutigen Blick nahezu deckungsgleich ist. So ist ein Früher-Heute-Vergleich an Ort und Stelle nacherlebbar. Der Vergleich „Alter Kurort“ – „Heutiger Kurort“ soll zeigen, was durch Menschenhand – im positiven wie auch im negativen Sinne – alles möglich ist.
Inmitten eines gepflegten Kurparks zeigen die historischen Aufnahmen einen blühenden Kurort, der in den 1920er Jahren unter schwierigsten Umständen aufgebaut wurde, bevor er durch den einsetzenden Bergbau nach dem Zweiten Weltkrieg dem Erdboden gleichgemacht wurde.

Mit unserem Projekt möchten wir Heimatverbundene und Bad Schlema-Freunde, die deutschlandweit verstreut zu finden sind, ansprechen.
Hand in Hand wird es uns gelingen, unsere „ZeitFenster“ aufzustellen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

VIELE SCHAFFEN MEHR und gemeinsame Projekte verbinden. Jeder, der ein Teil unserer „ZeitFenster“ im Kurpark sein möchte, ist herzlich eingeladen das Vorhaben zu unterstützen. Jeder Euro zählt! Auch vermeintlich kleine Beiträge sind von enormer Bedeutung - wie ein Puzzleteil, das sich mit anderen zu einem großen Bildnis vereint.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Sobald das Geld zusammengekommen ist, werden die „ZeitFenster“ hergestellt. Im Rahmen des Festjahres zum Jubiläum „100 Jahre Kurbetrieb im Schlematal“ werden Ende März die Tafeln feierlich enthüllt.
Zusammen mit weiteren geplanten Schautafeln am Floßgraben könnten sich die „ZeitFenster“ mit diesem zu einem historischen Pfad verbinden.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Verein zur Wiedereröffnung und Entwicklung des Kur- und Heilbades Schlema e.V. steht mit der Gemeinde und dem engagierten Festkomitee zum 100jährigen Jubiläum des Kurbetriebs im Schlematal hinter dem Projekt. Dr. Oliver Titzmann, der der Arbeitsgruppe „Ausstellungen“ vorsteht, ist auf die Idee gekommen, neben den vorwiegend temporären Ausstellungen dem Ort über das Jubiläum hinaus etwas mitgeben zu können, das lange nachgenutzt werden kann.
Neben zahlreichen Ausstellungen sind außerdem ein Festwochenende mit Gala im Kurpark, ein Familientag, eine Vortragsreine, Oldtimerrundfahrt und vieles mehr vorgesehen.
Weit über ein Jahr an Vorbereitung steckt in solch einem Festjahr. Engagierte und motivierte „Bienchen“ im Festkomitee geben ihr Bestes, um das Vorhaben zum Erfolg zu führen. Mit den „ZeitFenstern“ im Kurpark können wir gemeinsam einen Beitrag zum Gelingen des Festjahres leisten.